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Stasi-Protokolle verweisen auf H.D.Genscher
Bezüge zu Top-Spion «Topas» möglich

interner Link Schreiben an Guido Westerwelle, Parteivorsitzender der FDP
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Uns wurden die hier veröffentlichten Protokolle nach der Wende übergeben. Wir fordern die Historiker in der BRD auf, die Echtheit derselben zu überprüfen.

Abschrift des Befehls Nr. 21/63 des MfS Abt. 15 plus betreffend H.D. Genscher
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Abschrift des Vernehmungsprotokolls betreffend «Topas» vom 08.01.1963 Nr. 12/K1/K2 - Originaldokument hier pdfklein

Abschrift

Ministerium
für
Staatssicherheit
Abteilung 15

22.02.1963

Befehl Nr. 21/ 63

An alle Dienststellen der Deutschen Demokratischen Republik!

Wir erteilen hiermit den Befehl, das Fahrzeug mit dem Kennzeichen der "BRD" KLE - V 425 ungehindert die Staatsgrenze

passieren zu lassen und den Fahrern dieses Fahrzeuges im Raum der DDR jegliche Hilfestellung bei Ausführung

ihrer Aufträge zu leisten. Diese Fahrer handeln im Auftrag unseres Staates und im Auftrag eines unserer wichtigstenKundschafter der Deutschen Demokratischen Republik.
Fahrer: Bernhardt Jansen
Wohnhaft: Kleve /Niederrhein
Bedburg/ Hau Wiesenstrasse 5
Pass Nr. J 854396

Fahrer: Klaus Schmidt
Wohnhaft: Halle
Pestalozzistrasse 39
Pass Nr.: DDR S33586721

Das Fahrzeug kann auch mit diplomatischen Kennzeichen versehen sein.

Besitzer: Außenministerium der BRD
Inhaber: H. D. Genscher

Wir bitten auch darauf zu achten, daß hier höchste Geheimhaltungsstufe vorliegt und dieses Schreiben sofort vernichtet wird!

[Siegel]

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ABSCHRIFT

8.01.1963

Vernehmungsprotokoll Kr. 12/K1/K2

Es wird vorgeführt Klaus Schmidt

wohnhaft: Halle Pestalozzistrasse 39

Frage: Bei der Durchsuchung Ihrer Wohnung wurden 30000 DM gefunden, Erklären Sie, woher das das Geld stammt und zu welchem Zweck dieses Geld bei Ihnen liegt?

Antwort: Dieses Geld gehört nicht mir, es gehört Herrn Jansen. Dieser ist meines Wissens als Kurierfahrer für "andere Dienststellen" tätig. Er hält die Verbindung zu einem Kundschafter unseres Staates und bringt diese Informationen aus der BRD zu uns. Meine Wohnung dient nur der offiziellen Tätigkeit damit hier ein geheimer Treffpunkt gehalten werden kann.

Frage: Sind Sie als Mitarbeiter des MfS registriert und zu welcher Dienststelle gehören Sie?

Antwort: Ich gehöre zur Abteilung 15 in Berlin, unsere Aufgabe müsste Ihnen bekannt sein. Ich kann nicht verstehen, daß ich hier festgehalten werde und lege sofortige Beschwerde ein. Normalerweise müsste in tiefster Provinz bekannt sein, dass ich als geheimer Mitarbeiter nicht vernommen werden darf, und auch nicht verhaftet werden darf. Sie gefährden dadurch aufs höchste unsere Arbeit. Das kann unserem Staat nicht zum guten dienen. Über meine Mitarbeit beim Ministerium für Staatssicherheit ist nur der zuständige Minister informiert und die Abteilung 15. Auch mein Partner der Herr Jansen aus der BRD genießt den gleichen Schutz wie ich. ER arbeitet als Kurier für "TOPAS". Ich bitte hiermit meine Dienststelle zu informieren und das umgehend.

Protokoll geschlossen 18/30

Gießler

Leutnant der "K"

[Siegel]

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